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 Funzopus

Alle gestalterischen Tätigkeiten - so auch die Architektur - drücken sich letztlich über Form und Inhalt bzw. Funktion aus. In der Architektur kann dies eine besondere Herausforderung sein, denn das fertige Bauwerk ist anders als viele andere künstlerische Werke tatsächlich mit allen Sinnen erlebbar. Ein Haus "sieht nicht nur aus"; durch seine Gestaltung es kann die Vorgänge in seinem inneren wesentlich beeinflussen. Damit Architektur lebendig wird, muß bewusst und verantwortungsvoll mit allen seinen Gestaltungslementen umgegangen werden. So können zum Beispiel gezielt gesetze Material- oder hell/dunkel-Kontraste zur einfacheren Orientierung genutzt werden. Die hierbei erreichte Dynamik machen das Bauwerk lebendig und geben ihm eine eigene Seele.

Die Eleganz liegt wie immer in der Harmonie mit denen die rein sachliche Funktion mit der fühlbaren Körperlichkeit des Gebäudes verknüpft werden. (Harmonie bedeutet nicht immer "Vermischung", auch bewusste Abgrenzung wird oft als angenehm empfunden).

Der Boden eines Hauses hat bei seiner Konzeption enorme Bedeutung. Zum einen ist er rein flächenmässig dominant, er ist immer präsent, für alle Lebewesen ein - wenn nicht der wichtigste - natürliche Referenzpunkt und unsere Augen ruhen auf ihm instinktiv und ohne Mühe.

Die minimalistische Strömung der Architektur der letzten Jahre hat mit ihrer Suche nach einfachen, direkten und unkomplizierten Lösungen die Anforderungen an Material und Handwerk drastisch erhöht, da diese nun immer zahlreicheren und unterschiedlicheren Funktionen in gleich hohem Masse gerecht werden müssen. Mit funzopus ist es uns gelungen ein Produkt auf den Markt zu bringen, das diesen Anforderungen entspricht!

Der Begriff funzopus entsteht aus der Zusammensetzung zweier Wörter verschiedener Sprachen: „Funz“ heißt auf Dolomiten-Ladinisch „Boden“ und „Opus“ ist das lateinische Wort für „Werk“, „Arbeit“, also für ein Erzeugnis aus Handarbeit.
 

© F. Francia © F. Francia


Es handelt sich um einen gegossenen, monochromatischen Zementboden geringer Stärke (ca 6mm), mit einer harten, widerstandsfähigen Oberfläche, der mit Pigmenten weiter eingefärbt werden kann. Nach einer sorgfältigen Vorbereitung des Untergrundes, wird der Mörtel in einem äusserst anstrengenden und intensiven Arbeitsgang glatt gezogen. Hierzu braucht es eine einige Erfahrung, da funzopus in Handarbeit aufgetragen wird, und nach der Glättung die Bewegungen der Spachtel als individuelle Zeichnung sichtbar bleiben. Nach 3 bis 4 tagen (Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen natürlich die Bindung und Trocknung Zeit ) wird die Oberfläche geschliffen und mit ungiftigen Produkten eingelassen, welche den Guss schützen. Seine hohe Widerstandskraft läßt oft vergessen, daß es sich bei funzopus um ein Natursteinerzeugnis handelt. Zur Reinungung und Pflege empfehlen sich daher ausschließlich nicht-aggressive Mittel, die den Boden pflegen und ihm seinen typischen, seidenen Glanz verleihen.

Die Vorzüge dieses Materials liegen in seiner generellen Verwendbarkeit, sei es in der traditionalistischen wie in der modernen Architektur; im geringen Zeitaufwand seiner Fertigung, sowie in der Möglichkeit, Fugen zu weitgehend vermeiden. funzopus erfüllt all diese Wünsche, wobei er sich in die Preisklasse eines Holzbodens oder eines qualitativen Natursteinbodens einreiht.

funzopus wird ausschließlich von unserem Unternehmen vertrieben.
Für nähere Erklärungen können Sie sich per E-Mail oder Telefon mit uns in Verbindung setzen.

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