Alle gestalterischen Tätigkeiten - so auch die Architektur - drücken sich letztlich über Form und Inhalt bzw. Funktion aus. In der Architektur kann dies eine besondere Herausforderung sein, denn das fertige Bauwerk ist anders als viele andere künstlerische Werke tatsächlich mit allen Sinnen erlebbar. Ein Haus "sieht nicht nur aus"; durch seine Gestaltung es kann die Vorgänge in seinem inneren wesentlich beeinflussen. Damit Architektur lebendig wird, muß bewusst und verantwortungsvoll mit allen seinen Gestaltungslementen umgegangen werden. So können zum Beispiel gezielt gesetze Material- oder hell/dunkel-Kontraste zur einfacheren Orientierung genutzt werden. Die hierbei erreichte Dynamik machen das Bauwerk lebendig und geben ihm eine eigene Seele.
Die Eleganz liegt wie immer in der Harmonie mit denen die rein sachliche Funktion mit der fühlbaren Körperlichkeit des Gebäudes verknüpft werden. (Harmonie bedeutet nicht immer "Vermischung", auch bewusste Abgrenzung wird oft als angenehm empfunden).
Der Boden eines Hauses hat bei seiner Konzeption enorme Bedeutung. Zum einen ist er rein flächenmässig dominant, er ist immer präsent, für alle Lebewesen ein - wenn nicht der wichtigste - natürliche Referenzpunkt und unsere Augen ruhen auf ihm instinktiv und ohne Mühe.
Die minimalistische Strömung der Architektur der letzten Jahre hat mit ihrer Suche nach einfachen, direkten und unkomplizierten Lösungen die Anforderungen an Material und Handwerk drastisch erhöht, da diese nun immer zahlreicheren und unterschiedlicheren Funktionen in gleich hohem Masse gerecht werden müssen. Mit funzopus ist es uns gelungen ein Produkt auf den Markt zu bringen, das diesen Anforderungen entspricht!
Der Begriff funzopus entsteht aus der Zusammensetzung zweier Wörter verschiedener Sprachen: „Funz“ heißt auf Dolomiten-Ladinisch „Boden“ und „Opus“ ist das lateinische Wort für „Werk“, „Arbeit“, also für ein Erzeugnis aus Handarbeit.
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